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Spätzlemafia
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Anfänge in den 80er Jahren
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Die heterosexuellen Politiker bei den Grünen bewiesen von Anfang an wie wenig sie politisch/inhaltlich an den Schwulen interessiert sind. Dass eine Beschäftigung mit dem Thema, in welcher Form auch immer, ein Plus an Wählerstimmen bringt hatte man aber früh erkannt. Günter Dworek und Freunde installierte mit gesteuerten Bittschriften und Unterstüzungsschreiben an die Bundestagsfraktion seine damalige Sternenbraut Volker Beck als Schwulenreferent in Bonn.
Jutta Oesterle-Schwerin, die sich nach ihrer Aufstellung auf der Baden Württembergischen Landesliste der Grünen als Lesbe zu erkennen gab wurde von Hans Hengelein und anderen davon überzeugt, dass Volker Beck die beste Wahl sei, ihr schwulenpolitisch zur Seite zu stehen. Der Umstand eine lesbische Frau zu sein, nicht etwa die Mitarbeit in einer emanzipatorischen Bewegung, machte Jutta Oesterle-Schwerin zumindest am Anfang der 11. Legislaturperiode zu einer schwul-lebischen Expertin für die Grünen. Auf Anraten von Günter Dworek, Hans Hengelein und anderen Interessierten setzte sie sich dafür ein, dass der Volker Beck als Schwulenreferent eingestellt wird. Mit Herbert Rusche könne "man" nicht zusammen arbeiten wurde Oesterle-Schwerin zitiert. Nun, die Zusammenarbeit mit Volker Beck funktionierte etwa bis zum Ende von dessen Probezeit, nach der er sich dann politisch gegen die feministischen Positionen von Frau Oesterle-Schwerin stellte.
Beck und Dworek, zu denen sich sehr bald der ehemalige Bundesanwalt Manfred Bruns gesellte, hatten nun freie Hand die Infrastruktur und die Mittel der Grünen zu nutzen, ihre eigenen Vorstellungen von Politik in die Schulenbewegung zu tragen.
Hier, wie auch in vielen anderen Bereichen mit denen die Grünen zu tun hatten, wurde die Basisdemokratie nicht mehr so verstanden, dass man der Basis Gehör auf parlamentarischer Ebene verschafft. Nein, man brachte Taktik und Inhalt, welche für die Grünen parlamentarisch am besten passen würde, in die Bewegung ein. Man begann auch hier die Bewegung für die Zwecke der Grünen zu instrumentalisieren.
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Der BVH - Bundesverband Homosexualität
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Der Bundesverband Homosexualität - BVH - war ein Verband der aus der Schwulenbewegung der 70er und der frühen 80er Jahre entstanden ist. Hier versuchten Dvorek, Beck und Bruns am Ende der 80er Jahre allerlei bürgerliche "Ideen" mehrheitsfähig zu machen, ohne Erfolg. In dieser Zeit entstand für die, alle aus Baden Württemberg stammenden Dvorek, Bruns und Beck der Name Spätzlemafia. Sie traten immer gemeinsam mit einigen ihrer Anhänger aus Schwaben und anderen Regionen auf und versuchten durch Geschäftsordnungstricks und verwirrende Eingaben die Versammlungen des BVH in ihrem Sinn zu beeinflussen. So kam man in dieser Zeit schon auf die glorreiche Idee, dass man doch die Ehe auch für homosexuelle Männer und Frauen zugänglich machen könnte, weil der, die Ehegesetzgebung betreffende Paragraph geschlechtsneutral formuliert war.
In einer emanzipatorischen Bewegung, die seit fast zwei Jahrzehnten ihre politischen Ziele nur außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft ansiedeln konnte und letztlich auch wollte, stießen diese Vorstöße verständlicher Weise auf Ablehnung und fanden nie eine Mehrheit.
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SVD
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Kurz vor der Selbstauflösung der DDR wurde der SVD - der Schwulenverband der DDR - gegründet. Der BVH und der SVD existierten eine Weile nebeneinander und nach dem Zusammenschluss der beiden deutschen Staaten kam vereinzelt auch die Idee auf, den mittlerweile in Schwulenverband Deutschland umbenannten DDR-Verband mit dem BVH zu vereinen. Dies wurde dann aber schnell und effektiv von oben genannter Spätzlemafia verhindert. Diese trat geschlossen in den SVD ein und sah ihre Chance gekommen in diesem mehr hirarchisch strukurierten Verband ihre konservativen, bürgerlichen Ziele zu verwirklichen. Den Mitgliedern dieses ehemaligen DDR Verbandes wurde gar nicht so schnell bewusst wie ihnen geschah und so wurden sie in bewährter Manier von Wessis übernommen und für deren Zwecke instrumentalisiert. Volker Beck und Manfred Bruns hatten seither immer wichtige Posten in diesem Verband bekleidet und ohne ihr Plazet lief fast nichts mehr.
Mittlerweile hatt man über die Grünen gelernt, wo die Töpfe stehen von denen man sich Mittel holen kann. So wurde der SVD Anfang der 90er Jahre als Verband bei der Landesregierung von NRW vorstellig, als diese das erste mal 200 000.- DM für die Arbeit von Schwulengruppen zur Verfügung stellte. Es entstand die perverse Situation, dass das Netzwerk NRW, welches aus hunderten von Gruppen und Initiativen bestand gleichberechtigt mit dem SVD, der ein aus einer unbekannten bzw. ungeprüften Zahl von Einzelmitgliedern bestand, gleichberechtigt mit den vorgesehenen Mitteln bedacht wurden. Die 200 000.- DM die für die Schwulengruppen vor Ort vorgesehen waren, landeten damit von Anfang an zur Hälfte bei dem konservativen Lobbyverein des homosexuellen Bürgerrechts.
Jahre später sollte der Landesverband NRW des mittlerweile zum LSVD (Lesben- und Schwulenverband Deutschland) umgewandelten Schwulenverbandes Konkurs anmelden wegen missbräuchlicher Verwendung der ihnen zur Verfügung stehenden öffentlichen Gelder.
Zum Umgang des LSVD mit öffentlichen Geldern und anderen Aktionen des LSVD berichtet regelmäßig das kritische sexualpolitische Magazin GiGi - zu erreichen im Internet unter dem Link www.gigi-online.de
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Politiker / Kalachakra
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